Zweitägige Paliklausur

Vorgestern haben wir Nonnen und Laien uns die nicht ganz einfache Aussprache der Paliwörter erschlossen und geübt. So haben wir die Aussprache einzelner Buchstaben zum Teil 20mal wiederholt, bis wir den Laut einigermaßen beherrschten (ohne dabei die Zunge zu verschlucken ;-)!)

Die gestrige Morgenpuja chanteten wir, hochmotiviert wie wir sind, superlangsam und supergenau, da wir wirklich jedes Wort korrekt aussprechen wollten. Es war schon erstaunlich zu erleben, wie schwierig es ist, einmal eingeschliffene Aussprachegewohnheiten zu überwinden!

Gestern wagten wir uns dann an die noch viel kompliziertere Paligrammatik, erschlossen uns unbekannte Fälle wie Instrumental und Ablativ, erschnupperten uns erste Verbformen und versuchten uns an ersten Übersetzungen, bis die Köpfe rauchten.

Fazit: Es hat uns viel Spass gemacht, wir haben viel gelernt, wollen noch mehr üben und es spukten schon erste Ideen in unseren Köpfen herum für eine Nachfolgeklausur. 

Pali-Klausur

Die Klostergemeinschaft (in diesem Fall alle Nonnen und Gäste) befindet sich in den nächsten Tagen in einer Paliklausur. Wir  werden Aussprache des Pali üben und uns ein wenig der Grammatik der alten, eigentlich ausgestorbenen Sprache widmen.

Vortrag, Samstag, den 25.1.

Es sind Fragen zu verschiedenen Themen aufgetaucht, zum Beispiel zur Gehmeditation und die Bedeutung von Konzepten wie Daseins-bzw. Nichtdaseinstrieb. Ausserdem haben wir derzeit Besuch von einer angehenden Religionslehrerin und spekulieren damit, dass auch sie viele Fragen hat.

Freunde in Thailand

Freunde in Thailand. Dieses Bild habe ich (Ayya Phalanyani) heute zugeschickt bekommen. Einige Freunde sind nach Wat Chom Tong gefahren, um sich dort von Ajahn Tong zu verabschieden. Einige von euch werden links vorne in weiß unsere Very erkennen. Wahrscheinlich erinnern sich einige von euch auch noch an Torsten, der für einige Monate bei uns in der Anenja Vihara gelebt hat, jetzt ist er der Novize Paññavaro. Die anderen Mönche sind Ajahn Kasem, Abt des Klosters Wat Pa Sahadhammikaram, in dem ich immer freundlich aufgenommen wurde und sein Bruder. Ausserdem sind noch einige liebe Thaileute zu sehen, mit denen ich oft zu tun hatte, wenn ich in Baa Sri Pradu war. Very macht derzeit ein Retreat in Wat Chom Tong und hat die Gruppe zufällig getroffen.

Ein bisschen Winter

Nachdem wir letztes Jahr um diese Zeit eineinhalb Meter Schnee liegen hatten und wegen der kaputten Heizung bibberten, ist dieses Jahr zur selben Zeit nur eine dünne Schneeschicht liegengeblieben. 

Vortrag am Samstag, den 18.2.

Wir haben es natürlich vergangenen Samstag nicht geschafft beide Themen zu behandeln, die Erleuchtung und die Devas… Wir haben nur über Erleuchtung gesprochen. Das bedeutet, am Samstag sprechen wir über 

die Devas und ihre Welten 

bzw. die verschiedenen Daseinsebenen im allgemeinen.

Große Gaben

Wir möchten hier nicht unerwähnt lassen, dass wir im vergangenen Jahr ganz großartig unterstützt worden sind. Neben mehreren Spendern, die den Trägerverein und die Stiftung gefördert haben, um unser Leben hier zu ermöglichen oder zu vereinfachen, sind auch einige Sachspenden gegeben worden, die wir zu tiefst Dankbar angenommen  haben. Und im allgemeinen, wollten die Spender nicht, dass wir öffentlich die Namen nennen. Trotzdem will ich einiges einmal hervorheben: 

Die Schneefräse hatte ich im Rundbrief schon erwähnt, aber es kam oft Brot und Lebensmittel, so dass wir immer genug zu Essen hatten, wir haben Kaffeemaschinen, einen Schwingschleifer, was warmes zum Anziehen, Decken, wiederholt Druckerpatronen und vieles andere brauchbare bekommen. Teilweise waren die Spender unbekannt, wir vermuten, dass Nobs hinter einigen der Gaben steckt. 

Als eifrigste Spenderin darf ich Ulrike hervorheben, der die Anenja Vihara 8 neue Matratzen, 20 neue Sitzmatten in der Meditationshalle und Stoff, um neue Bezüge für die alten (und teilweise neuen) Sitzmatten zu nähen sowie ein Großteil der neuen Heizung im Jahr 2019 beschert hat.

Sie möchte ausdrücklich die Verdienste ihrer guten Taten mit allen Wesen teilen. Dieser Wunsch ist nicht einfach dahergesagt, sonder entstand aus der Situation, dass der Vater alt und gebrechlich ist und nicht mehr viel Zeit auf dieser Welt verbringen wird – und aus dem daraus resultierenden Verständnis, dass es allen Wesen eines Tages so gehen wird, weil wir alle Alter, Krankheit und Tod unterliegen.

Danke für die großen Gaben, danke für eure Praxis und eure Entwicklung, die ich teilweise begleiten darf.

Aussenstelle in Kambodscha

Eine unsere zukünftigen Nonnen, Very, eine Deutsche, die in Kambodscha geboren wurde, hält sich derzeit in ihrem Geburtsland auf, um ihre Eltern um Erlaubnis für die Ordination zu Bitten und besonders auch, um Ayya Tathaaloka, der Pavattini von Ayya Phalanyani auf einem Stückchen ihrer Pilgerreise durch Asien zu begleiten. Very hat schon mal die die 8 Trainingsregeln genommen und die Haare abrasiert, ihre offizielle Weihe zur Anagarika wird bei uns voraussichtlich am 2. Uposathatag im März stattfinden. Hier einige Bilder aus Kambodscha.