Neues Jahr, neues Jahrzehnt

Liebe Freunde,

genau wie letztes Jahr um diese Zeit sind wir in den Vorbereitungen zu unserem kurzen Neujahrsretreat, das Morgen beginnt und bis zum 2.1.19 dauert. Bis dahin halten wir Stille und meditieren in das neue Jahr. Wir denken voller Freude an euch und werden euch während unserer Praxis mit Wohlwollen, Dank und Segen überhäufen.

Allen Freunden und Unterstützern der Anenja Vihara wünschen wir ein gutes neues Jahr. Habt einen glücklichen Einstieg in das neue Jahrzehnt, das vor uns liegt. Möge dieses kommende Jahrzehnt für euch nur Gutes und Heilsames bereithalten. Möge Frieden sein, wo ihr seid, innen und außen.

Möget ihr, wenn da Leiden ist, nicht leiden.

Möget ihr, wenn da etwas Beängstigendes ist, keine Furcht haben.

Möget ihr, wenn da etwas ist, das Sorge, Kummer, Jammer oder Schmerz bereitet, gelassen, entspannt und humorvoll, im Hier und Jetzt bleiben.

Möget ihr frei von Krankheit sein, voller Glück und Frieden.

Von Herzen

Ayya Phalañāṇī und die Anenja Gemeinschaft

Neujahrsretreat

Am 28.12. nach dem Mittagsmahl beginnt bei uns in der Anenja Vihara. Das Jahr  wird im Schweigen und in der Meditation beendet – und genauso wird ein neues Jahrzehnt begonnen.

Zentrales Thema des Retreats wird wie im vergangenen Jahr sein: Die Paramis. Wir wählen eines der 10 Paramis aus und nehmen uns vor, im Laufe des kommenden Jahres mehr über diese gewählte Herzensqualität zu erfahren und sie in uns zu entwickeln.

Bitte habt Verständnis dafür, dass das Büro vom 28.12. bis zum 2.1. nicht besetzt ist.In Notfällen könnt ihr eine Nachricht auf den Anrufbeantworter sprechen, der wird einmal täglich gecheckt.

Neue Buddha Statue

Als Käthi, die auch im Vorstand der Sati Stiftung ist, bei uns zum Retreat war, kam die Idee auf, den friedvollen Buddha, den wir gerade im Baumarkt bewundert hatten, als eine Ordinationsgabe zur Weihe von Vinita und Saccika zu schenken.

Dieses Projekt wurde von der Sati Stifting dann organisiert und ausgeführt. Rechtzeitig zur Ordination wurde, mit Hilfe von tatkräftigen Unterstützern und Freunden aus der Metta Vihara, die Buddhastatue ins Kloster geliefert und nun steht der Buddha friedvoll im Klostergarten. Die beiden Nonnen und die gesamte Klostergemeinschaft danken der Sati Stiftung für dieses wunderschöne Projekt.

Vortrag 21.12.

Mit ein wenig Verspätung kommt nun auch noch die Ankündigung für den heutigen Vortrag. Wir hatten zur Ordination Besuch aus dem Muttodaya Kloster von Ajahn Mettiko, der so freundlich war, uns und speziell die neu ordinierten Nonnen am Abend ihrer Ordination bzw. ihrer Weihe mit einem Vortag über das Dhamma zu erfreuen und aufzubauen. 

Auch im heutigen Vortrag wird es um  Ordination, Ordenszugehörigkeit, das Sein als Ordinierte, den Sinn des heiligen Lebenswandels etc. gehen. Fragen sind willkommen.

Neue Buddhastatue

Leider haben wir versäumt Bilder vom Transport zu machen, weil wir selbst zu sehr mit involviert waren. Doch nun , sogar noch rechtzeitig vor der Ordination, befindet sich diese wunderschöne Buddhastatue im Garten der Anenja Vihara. Gespendet von Freunden, Gebracht durch Freunde! Tatsächlich, das Leben einer Nonne ist nur durch Freundschaft möglich.

Zutiefst dankbar widmet sich Vinita gerade der Verschönerung des Unterbaus und wird ein erstes Puja rezitieren.

Änderung zum heutigen Vortrag

wegen Krankheit einiger Teilnehmer kommt die Gruppe Weilheim diesmal nicht. 

In Anbetracht von Ajahn Tongs Tod werden wir denAbhidhamma rezitieren, danch werden Fragen zur Ajahn Tong Methode beantwortet und Texte aus seinen Bücher vorgelesen.

Tod des Ehrwürdigen Ajahn Tong Sirimangalo

Wir nennen unsere spirituellen Lehrer auf Thai Eherwürdiger-Grossvater-Lehrer oder Geliebter-verehrter-Vater-Mutter-Lehrer. So vertraut empfindet man auch für seine Lehrer, es sind nicht nur leere Worte. Ajahn Tong Sirimangalo war mein hochverehrter Grossvater, dem ich – durch seine Lehre – das wertvollste, was ich in diesem Leben erfahren habe, verdanke. 

Tief bewegt aber gefasst gebe ich hiermit den Tod von Phra Chao Khun Ajahn Tong SirimangaloPhra Prom Mongkol Vi bekannt. 

Vater-Mutter-Lehrer ist für mich Ajahn Suphan Bhavanaviraj, der nun in Thailand die Trauerfeierlichkeiten in Wat Chom Tong anleitet. Eröffnet hat er sie mit den Worten: Geburt ist natürlich, Alter ist natürlich und Tod ist auch natürlich, also seid nicht traurig.

Ajahn Tong starb friedlich, sein Herz blieb stehen, nachdem er noch am Morgen die Uposathazeremonien, augenscheinlich in voller Lebenskraft, angeleitet hat.