Unterstützung

 Es gibt viele Möglichkeiten

Die Aneñja Vihara und die dort lebenden Nonnen sind zu ihrem Erhalt angewiesen auf Unterstützung von Freunden. Das Kloster finanziert sich ausschliesslich durch Spenden. Es gibt einen Trägerverein sowie eine Stiftung, die dazu dienen, den Klosterbetrieb am Laufen und die Nonnen am Leben zu halten.

Für mehr Informationen zu Verein und Stiftung gibt es auch eine Webseite.

Finanzielle Spenden für Kloster oder Nonnen werden über den Trägerverein abgewickelt. Spenden, die im Kloster hinterlassen werden, werden ebenfalls vom Verein verwaltet.

Es besteht auch die Möglichkeit das Kloster durch Sachpenden zu unterstützen, wie Lebensmittel oder andere Dinge des täglichen Bedarfs. Diese können gesendet oder einfach vorbeigebracht werden. In einigen Fällen ist auch eine Unterstützung durch aktive Mithilfe sehr willkommen.

Auf der Dāna Liste finden sich Hinweise darauf, was im Kloster gebraucht wird.

Pindabat

Das Wort selbst ist zusammengesetzt aus zwei Pali-Wörtern: Pinda bezeichnet das Essen, das den Ordinierten gespendet wird. Pata wird die Ess- oder Almosenschale genannt, die jeder Mönch (Bhikkhu), jede Nonne (Bhikkhuni) haben muss. Sie besitzen kein Geld und können somit nichts kaufen. Sie sind auf die Großzügigkeit anderer angewiesen.
Die Haupt-Mahlzeit, die nach den Regeln der Ordinierten vor dem Sonnenhöchststand gegessen wird, kommt daher auch nur durch Spenden zustande.

In traditionell buddhistischen Ländern gehen die Mönche und Nonnen am frühen Vormittag mit ihren Essschalen in die Dörfer und dort bekommen sie von den Bewohnern in ihre Schale etwas von deren Essen abgegeben oder es wird extra für sie gekocht. Dieser Almosengang wird „Pindapat“ genannt.

In Europa ist dies in den meisten Gegenden ein recht unbekannter Brauch. Doch ist die Bevölkerung aufgeschlossen und interessiert. So gehen auch die Nonnen aus der Anenja Vihara gelegentlich zum Pindapat in die umliegenden Orte. Sie gehen dort schweigend von Ort zu Ort von einer Stelle zur andern, oft in der Nähe des Wochenmarktes, und nehmen Lebensmittelspenden entgegen (kein Geld). Wer also Frauen in dunkelroten Roben dort stehen sieht, der kann die Gelegenheit nutzen, etwas zu verschenken und das Leben der Ordinierten damit tatkräftig unterstützen.