Aktuelle Ankündigung

28.3. bis 16.5. und die ersten zwei Juliwochen wird Ayya Phalanyani in ihrer Auszeit sein und sich hoffentlich in der Wärme gut erholen. Leider ist es für Ayya Anuvidita aufgrund der derzeitigen Lage nicht möglich nach Deutschland zu fliegen, weshalb sie nach einem kurzen Aufenthalt in Sri Lanka möglicherweise dieses Jahr in Thailand bleiben wird. Vom 14.3. bis Mitte Juli wird Ayya Rakkhita bei uns im Kloster sein und viele der Bhikkhuni-Pflichten übernehmen. Vom 5.5. bis 20.5. wird uns Samaneri Viveka im Kloster besuchen, die zurzeit in Amaravati in England lebt und als eine der ersten Nonnen unter Ayya Mudita hier im Kloster begonnen hat.

Ab April ist unsere Stille- und Rückzugszeit zu Ende und wir erwarten wieder viele neue und altbekannte Gäste und freuen uns, anderen Wesen die Möglichkeit zu geben an der Stille, Einsicht und der gesamten Klosteratmosphäre teil zu haben. 

Im Laufe des Monats Mai soll die geplante Dachsanierung beginnen und wird voraussichtlich 4-5 Wochen dauern. Der Klosterbetrieb kann trotz der Sanierung ganz normal weiter geführt werden und Gäste sind jederzeit herzlichst willkommen. Allerdings ist in den Monaten Mai und Juni, je nach Start und Dauer, mit den entsprechenden Nebenwirkungen wie Lärm und Unruhe zu rechnen. Dies bietet eine wunderbare Gelegenheit zu lernen, auch unter unruhigen Bedingungen die Ruhe im Herzen zu bewahren. Es bietet auch eine schöne Möglichkeit Metta zu üben und Verdienste zu sammeln, indem man den Handwerkern wohlwollend eine Hand reicht, wo nötig.

Wir sind unheimlich dankbar über die so wunderbare Unterstützung von allen Seiten für unseren großartigen Verein. Wir danken für die Möglichkeit hier in der Anenja Vihara einen Ort zu haben, an dem tiefe Dhammapraxis möglich ist. Vor allem ein unendlicher Dank an unsere Äbtissin Ayya Phalanyani für ihre Weisheit und Anleitung, um uns Nonnen in bestmöglicher Weise auszubilden und den Weg zur Befreiung vom Leid zu bahnen. 

Für ein friedliches, einsichtsreiches und gesegnetes Jahr,

eure Nonnengemeinschaft der Anenja Vihara 

Dhammavortrag am Donnerstag, 12.3.2026

Am Donnerstag wird uns Ayya Phalanyani einen Vortag zum Thema Citta geben.

“Weit reist der Geist und wandert einsam,

körperlos, liegt im Herzen versteckt.

Die den Geist zügeln werden,

sind von Māras Fesseln befreit.”

Dhammapadavers 37



Citta bedeutet übersetzt Herz bzw. Geist und ist die 3. Grundlage der Achtsamkeit.

„Und wie, ihr Bhikkhus, verweilt ein Bhikkhu, indem er Herz als Herz betrachtet? Da versteht ein Bhikkhu ein Herz, das von Begierde beeinträchtigt ist, als von Begierde beeinträchtigt, und ein Herz, das nicht von Begierde beeinträchtigt ist, als nicht von Begierde beeinträchtigt. Er versteht ein Herz, das von Haß beeinträchtigt ist, als von Haß beeinträchtigt, und ein Herz, das nicht von Haß beeinträchtigt ist, als nicht von Haß beeinträchtigt. Er versteht ein Herz, das von Verblendung beeinträchtigt ist, als von Verblendung beeinträchtigt, und ein Herz, das nicht von Verblendung beeinträchtigt ist, als nicht von Verblendung beeinträchtigt. Er versteht ein zusammengezogenes Herz als zusammengezogen, und ein abgelenktes Herz als abgelenkt. Er versteht ein erhabenes Herz als erhaben, und ein nicht erhabenes Herz als nicht erhaben. Er versteht ein übertreffliches Herz als übertrefflich, und ein unübertreffliches Herz als unübertrefflich. Er versteht ein konzentriertes Herz als konzentriert, und ein unkonzentriertes Herz als unkonzentriert. Er versteht ein befreites Herz als befreit, und ein unbefreites Herz als unbefreit.“

„Auf diese Weise verweilt er, indem er Herz innerlich als Herz betrachtet, oder er verweilt, indem er Herz äußerlich als Herz betrachtet, oder er verweilt, indem er Herz sowohl innerlich als auch äußerlich als Herz betrachtet. Oder er verweilt, indem er die Ursprungsfaktoren im Herzen betrachtet, oder er verweilt, indem er die Auflösungsfaktoren im Herzen betrachtet, oder er verweilt, indem er die Ursprungs- und Auflösungsfaktoren im Herzen betrachtet. Oder die Achtsamkeit, daß da Herz vorhanden ist, ist einfach in dem Ausmaß in ihm verankert, das für bloße Vergegenwärtigung und Achtsamkeit nötig ist. Und er verweilt unabhängig, haftet an nichts in der Welt an. Auf jene Weise verweilt ein Bhikkhu, indem er Herz als Herz betrachtet.“

(Majjhima Nikaya 10, Übersetzung von Ajahn Mettiko)

Magha Puja, 3.3.26

Am Vollmondtag des Monats Māgha feiern wir Magha Puja.

An diesem Tag versammelten sich zu Lebzeiten des Buddha 1.250 vollständig Erwachte spontan und ohne Verabredung. In dieser besonderen Zusammenkunft verkündete der Buddha die Essenz seiner Lehre:

Nichts Böses tun.
Das Gute entfalten.
Das Herz reinigen.

Wir laden herzlich ein, diesen Tag gemeinsam in Stille, Rezitation und Meditation zu begehen.


5:30-7Uhr: gemeinsames Chanting, Suttenlesung und Meditation

7Uhr: 3-fache Zufluchtnahme und Einnehmen der 8 Trainingssregeln (Sila) mit Ayya Saccikā

18Uhr -19:30Uhr: 3-fache Zufluchtnahme, Einnehmen der 5 oder 8 Sila mit anschließender Dhammareflexion, Chanting und Meditation

Ihr seid herzlich eingeladen einen meditativen Tag mit uns zu verbringen und gemeinsam die 4-fache Gemeinschaft mit uns zu stärken. Mögen alle Verdienste unserer Praxis allen Wesen zu Gute kommen und zur Befreiung vom Leiden führen 🙏🙏🙏

Den Zoom-Link dafür könnt ihr per Mail an anenja.vihara@outlook.com erhalten.

(Da Ayya Phalanyani am Montag davor einen kleine OP haben wird, wird Ayya Saccikā für diesen Tag für sie einspringen.)

Dhammavortrag, Donnerstag 26.02.2026, 19:30Uhr

Ayya Phalanyani wird uns einen Vortrag zum Thema Saṁsāra und Dukkha geben.


…”Verlangen begleitet einen Menschen,

Taṇhā dutiyo puriso,

wenn er auf dieser langen Reise wandert.

dīghamaddhāna saṁsaraṁ;

Von dieser Daseinsform geht er zu jener,

Itthabhāvaññathābhāvaṁ,

aber entkommt dem Umherwandern nicht.

saṁsāraṁ nātivattati.

Wenn er diesen Nachteil versteht –

Evamādīnavaṁ ñatvā,

dass Leiden durch Verlangen zustande kommt –,

Taṇhaṁ dukkhassa sambhavaṁ;

wandert ein Mönch achtsam,

Vītataṇho anādāno,

ohne Verlangen, von Ergreifen frei.“

Sato bhikkhu paribbaje”ti.”

(AN 4.9)


(Den Zoom-Link dafür bitte per Mail anfragen)

Dhammavortrag am 12.02.2026, 19:30Uhr

Das graduelle Training – Vom Weltzugewandten zum Arahant / Teil 2

Ayya Phalanyani setzt den Vortrag dort fort, wo sie das letzte Mal geendet hat: Stufe 5 des “graduellen Trainings”.

“…Wenn er diesen Umfang der edlen Tugend, diese edle Zufriedenheit und diese edle Zügelung der Sinne sowie diese edle Achtsamkeit und das edle Situationsbewusstsein besitzt, sucht er einen abgelegenen Platz auf … und verankert die Achtsamkeit bei sich. Er gibt das Begehren nach der Welt auf, meditiert mit einem Herzen, das frei von Begehren ist, und läutert den Geist von Begehren. Er gibt bösen Willen und Gehässigkeit auf, meditiert mit einem Herzen, das frei von bösem Willen ist, voller Anteilnahme für alle Lebewesen, und läutert den Geist von bösem Willen. Er gibt Dumpfheit und Benommenheit auf, meditiert mit einem Herzen, das frei von Dumpfheit und Benommenheit ist, er nimmt Licht wahr, ist achtsam und der Situation bewusst und läutert den Geist von Dumpfheit und Benommenheit. Er gibt Rastlosigkeit und Reue auf, meditiert ohne Rastlosigkeit, mit innerlich friedvollem Geist, und läutert den Geist von Rastlosigkeit und Reue. Er gibt den Zweifel auf, meditiert, indem er über den Zweifel hinausgegangen ist, nicht im Unklaren über taugliche Eigenschaften, und läutert den Geist von Zweifel.” (MN27)

https://suttacentral.net/mn27/de/sabbamitta?lang=en&layout=plain&reference=none&notes=asterisk&highlight=false&script=latin

Dhammavortrag am Donnerstag, 05.02.2026, 19:30Uhr

Das graduelle Training – Vom Weltzugewandten zum Arahant

In ihrem Vortrag über die 16 Stufen der Einsicht, Teil 1, erwähnt Ayya Phalanyani zu Beginn, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, den Weg zur Herzensreinigung zu beschreiten.

Eine weitere Art ist die Beschreibung des Weges als graduelles Training: der Auszug aus dem Hausleben, welches als “eng” in den Sutten beschrieben wird, über den Eintritt in den Orden und die Übung von Tugend, Sammlung und Weisheit bis zur Zielrerreichung.

“Ein Hausbesitzer hört diese Lehre, … Er fasst Vertrauen zum Klargewordenen und überlegt: ‚Das Hausleben ist eng und schmutzig, aber wenn man fortgezogen ist, ist das Leben weit offen. Es ist nicht einfach, wenn man im Haus lebt, das geistliche Leben ganz vollständig und rein zu führen wie eine blank gescheuerte Muschel. Warum rasiere ich mir nicht Haar und Bart, lege ockerfarbene Roben an und ziehe aus dem Haus fort ins hauslose Leben?‘ …

https://suttacentral.net/mn27/de/sabbamitta?lang=en&layout=plain&reference=none&notes=asterisk&highlight=false&script=latin

https://suttacentral.net/dn2/de/sabbamitta?lang=en&layout=plain&reference=none&notes=asterisk&highlight=false&script=latin

Dhammavortrag am Montag, 02.02.2026, 19:00Uhr Thema: Sutta Nipata IV, 15 “Der Schrecken von Gewalt”

Ayya Phalanyani wird für die Buddhistische Gesellschaft München einen Gastvortrag über die Verse der ” Attadanda-Sutta” aus dem Sutta Nipata halten.

Sutta Nipata IV, 15 “Der Schrecken von Gewalt“(Attadanda-Sutta)

https://suttacentral.net/snp4.15/de/nyanaponika?lang=en&reference=none&highlight=false

Die Veranstaltung findet online statt.
Zugang zum Zoom Meeting:

https://us06web.zoom.us/j/2387535926?pwd=bWJLeThYL1R4dDM5MUk2WjRrSVlJdz09

Meeting-ID: 238 753 5926, Passwort: BGM

Teilnahme auf Spendenbasis (Dana)
> Spende für die Buddhistische Gesellschaft München

Im Anschluß daran werden die 5 b.z.w. 8 Regeln gegeben. (Chantingbuch S. 151 / 153)