Dhammavortrag am 30.07.2026, 19:30Uhr

Der Vortrag wird auf Englisch gehalten.

„Es gibt, ihr Mönche, ein nicht Geborenes, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes. Wenn es, ihr Mönche, dieses nicht Geborene, nicht Gewordene, nicht Geschaffene, nicht Gestaltete nicht gäbe, dann wäre hier ein Entrinnen aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten nicht zu erkennen. Weil es nun aber, ihr Mönche, ein nicht Geborenes, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes gibt, darum läßt sich ein Entrinnen aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten erkennen.“ – Ud8.3

https://suttacentral.net/ud8.3/de/seidenstuecker?lang=de&reference=none&highlight=false


An diesem Tag beginnt für unsere Klostergemeinschaft die traditionelle Vassa. Da ihr Ursprung in der südasiatischen Monsunzeit liegt, wird sie bis heute auch einfach die Regenzeit genannt.

Seit mehr als 2.500 Jahren ist die Vassa für Nonnen und Mönche die Zeit der Sammlung, der inneren Einkehr. Während dieser drei Monate werden keine Reisen unternommen. Stattdessen bleibt die Gemeinschaft an einem Ort, um die Übung des Dhamma zu vertiefen.

Die diesjährige Vassa steht unter dem Thema Ruhe- und Einsichtsmeditation.

In der ersten Hälfte der Klausur werden wir uns der Samatha-Praxis widmen, der Entwicklung von Sammlung, innerer Ruhe und geistiger Stabilität. Anschließend richtet sich die Übung auf Vipassanā, die Einsichtsmeditation.

Die Dhamma-Vorträge von Ayya werden die jeweilige Praxis begleiten und vertiefen.


In diesem Jahr dauert die Vassa vom 30. Juli bis zum 25. Oktober.