Ayya Phalanjani wird sich mit dem Thema “Dankbarkeit gegenüber den Eltern” auseinandersetzen.

“Mönche und Nonnen, ich sage, Zweien ist nicht leicht zu vergelten. Welchen zwei? Mutter und Vater.
Selbst wenn man seine Mutter auf einer Schulter und seinen Vater auf der anderen Schulter umhertragen würde und so hundert Jahre leben würde, und wenn man sie salben, massieren, baden und abreiben würde – man hätte nicht genug getan, um ihnen zu vergelten; und das, selbst wenn sie eben da Urin und Kot unter sich lassen würden.
Selbst wenn man Mutter und Vater zu den höchsten Herrschern dieser großen Erde machen würde, die die sieben Schätze in Fülle besitzen, man hätte immer noch nicht genug getan, um ihnen zu vergelten. Warum ist das so? Eltern sind ihren Kindern eine große Hilfe: Sie ziehen sie auf, ernähren sie und zeigen ihnen die Welt.
Wenn man aber Eltern, die kein Vertrauen haben, zu Vertrauen ermuntert, tugendlose Eltern zu tugendhaftem Verhalten, geizige Eltern zu Großzügigkeit oder unwissende Eltern zu Weisheit ermuntert, wenn man sie dahin bringt und dort verankert, so hat man mehr als genug getan, um ihnen zu vergelten.“ AN2.33
