Upekkha III
Vortrag mit Ayya Phalaññāni

“Der nahe Feind von upekkhā ist die weltliche Gleichgültigkeit gehasitaupekkhā. Sie hat keine heilsamen Wurzeln, sondern entsteht aus Ignoranz und Ablehnung.
Das bedeutet, dass dieser nahe Feind, wenn nicht erkannt oder mit upekkhā betrachtet wird, den Übenden weit ab vom Weg bringen kann.
Gleichgültigkeit verletzt andere Wesen, die so behandelt werden und verletzt gleichermaßen denjenigen, der gleichgültig ist.Gleichgültigkeit ist erkennbar durch mangelnde Fürsorge oder Anteilnahme und emotionale Taubheit. Sie vermeidet Engagement aufgrund von Unwissenheit, Distanziertheit und passivem Desinteresse.
Ganz im Gegensatz zu Gleichmut, der zu Fehlern steht und Verantwortung übernimmt, findet bei Gleichgültigkeit ein Rückzug aus der Verantwortung statt und wird kalt gegen andere Wesen und hart beim Erkennen von Fehlern. Gleichgültigkeit wird gern genutzt um Angst zu verbergen, während Gleichmut Angst erträgt und überwindet. -Ayya Phalaññāni
