Thema: Mögen und Nichtmögen (anurodhavirodha)
Wie wirken sich die erfahrenen Gefühle auf unser Erleben aus. Wohin führen uns Präferenzen, Mögen, Nichtmögen, Anziehen und Ablehnung.
„Mönche und Nonnen, da erfährt ein ungebildeter gewöhnlicher Mensch Gewinn. Er überlegt nicht: ‚Ich habe diesen Gewinn erfahren. Er ist unbeständig, Leiden und muss zugrunde gehen.‘ Er versteht nicht wahrhaftig. Er erfährt Verlust … Ruhm … Schande … Tadel … Lob … Glück … oder Schmerz. Er überlegt nicht:‚Ich habe diesen Schmerz erfahren. Er ist unbeständig, Leiden und muss zugrunde gehen.‘ Er versteht nicht wahrhaftig. Daher halten Gewinn und Verlust, Ruhm und Schande, Tadel und Lob, Glück und Schmerz seinen Geist gefangen. Er bevorzugt Gewinn und weist Verlust zurück. Er bevorzugt Ruhm und weist Schande zurück. Er bevorzugt Lob und weist Tadel zurück. Er bevorzugt Glück und weist Schmerz zurück. Wenn er so voller Bevorzugen und Zurückweisen ist, ist er nicht befreit von Wiedergeburt, von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Er ist nicht befreit vom Leiden, sage ich. – AN8.6. ” weltliche Gegebenheiten I”
