Die diesejährige dreimonatige Vassa hat als Ausrichtung das Thema “Ruhe und Einsicht”.

In diesem Rahmen wird Ayya Phalanyani die Vorträge halten. Beginnen wird sie die Thematik mit Samadhi, der Ruhemeditation.

Buddhistisches Nonnenkloster
Die diesejährige dreimonatige Vassa hat als Ausrichtung das Thema “Ruhe und Einsicht”.

In diesem Rahmen wird Ayya Phalanyani die Vorträge halten. Beginnen wird sie die Thematik mit Samadhi, der Ruhemeditation.
Ayya Sudhamma wird an diesem Donnerstag über Nibbana reden.
Der Vortrag wird auf Englisch gehalten.

„Es gibt, ihr Mönche, ein nicht Geborenes, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes. Wenn es, ihr Mönche, dieses nicht Geborene, nicht Gewordene, nicht Geschaffene, nicht Gestaltete nicht gäbe, dann wäre hier ein Entrinnen aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten nicht zu erkennen. Weil es nun aber, ihr Mönche, ein nicht Geborenes, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes gibt, darum läßt sich ein Entrinnen aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten erkennen.“ – Ud8.3
https://suttacentral.net/ud8.3/de/seidenstuecker?lang=de&reference=none&highlight=false
Vassabeginn, Donnerstag 31.07.2026

An diesem Tag beginnt für unsere Klostergemeinschaft die traditionelle Vassa. Da ihr Ursprung in der südasiatischen Monsunzeit liegt, wird sie bis heute auch einfach die Regenzeit genannt.
Seit mehr als 2.500 Jahren ist die Vassa für Nonnen und Mönche die Zeit der Sammlung, der inneren Einkehr. Während dieser drei Monate werden keine Reisen unternommen. Stattdessen bleibt die Gemeinschaft an einem Ort, um die Übung des Dhamma zu vertiefen.
Die diesjährige Vassa steht unter dem Thema Ruhe- und Einsichtsmeditation.
In der ersten Hälfte der Klausur werden wir uns der Samatha-Praxis widmen, der Entwicklung von Sammlung, innerer Ruhe und geistiger Stabilität. Anschließend richtet sich die Übung auf Vipassanā, die Einsichtsmeditation.
Die Dhamma-Vorträge von Ayya werden die jeweilige Praxis begleiten und vertiefen.
In diesem Jahr dauert die Vassa vom 30. Juli bis zum 25. Oktober.

Für alle, die schon zu Hause mit den 5 oder 8 Sīlas leben, besteht die Möglichkeit, morgen Abend mit der Klostergemeinschaft zusammen die Regeln zu erneuern.
Uhrzeit: 18Uhr
Ein herzliches Dankeschön
Mit großer Freude und tiefer Dankbarkeit dürfen wir mitteilen, dass die aufwändige Sanierung unseres Klosterdaches erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Möglich geworden ist dieses große Vorhaben allein durch die großzügige Unterstützung vieler Menschen.
Von Herzen danken wir allen, die mit ihren Spenden dazu beigetragen haben, dass das Dach nun für viele Jahre wieder Schutz bietet. Jede Gabe – ob groß oder klein – war ein wertvoller Beitrag und Ausdruck von Verbundenheit mit dem Kloster und der Dhamma-Praxis.
Im Zuge der Sanierung konnte außerdem eine neue Photovoltaikanlage installiert werden. Sie hilft uns, einen Teil unseres Strombedarfs nachhaltig zu decken.
Möge die durch eure Großzügigkeit entstandene Unterstützung vielen Menschen zugutekommen und gute Früchte tragen.

Ayya Phalannyani wird über Schuld und Schuldgefühle sprechen.
Im Anschluss wird es die Möglichkeit für Fragen und Antworten geben.


Bhikkhuni Anuvidita lebt seit mehr als 2 Jahren in verschiedenen Klöstern in Thailand. Thailand ist ein Land, in dem der Theravadabuddhismus tief verwurzelt ist – für Mönche.
Über ihre Erlebnisse als Nonne, die in dieses fest gefügte traditionelle System neue Impulse bringt und sich die Anerkennung durch Friedfertigkeit, Annahme und Demut erarbeitet, bericht sie in einem Interview mit Leonard Amelang. Immer mit dem Bewußtsein, dass der Buddha genau das für die Nonnen wollte: die Bhikkhunisangha.
Ihr könnt den Beitrag hier nachhören:
Ayya Phalanjani wird sich mit dem Thema “Dankbarkeit gegenüber den Eltern” auseinandersetzen.

“Mönche und Nonnen, ich sage, Zweien ist nicht leicht zu vergelten. Welchen zwei? Mutter und Vater.
Selbst wenn man seine Mutter auf einer Schulter und seinen Vater auf der anderen Schulter umhertragen würde und so hundert Jahre leben würde, und wenn man sie salben, massieren, baden und abreiben würde – man hätte nicht genug getan, um ihnen zu vergelten; und das, selbst wenn sie eben da Urin und Kot unter sich lassen würden.
Selbst wenn man Mutter und Vater zu den höchsten Herrschern dieser großen Erde machen würde, die die sieben Schätze in Fülle besitzen, man hätte immer noch nicht genug getan, um ihnen zu vergelten. Warum ist das so? Eltern sind ihren Kindern eine große Hilfe: Sie ziehen sie auf, ernähren sie und zeigen ihnen die Welt.
Wenn man aber Eltern, die kein Vertrauen haben, zu Vertrauen ermuntert, tugendlose Eltern zu tugendhaftem Verhalten, geizige Eltern zu Großzügigkeit oder unwissende Eltern zu Weisheit ermuntert, wenn man sie dahin bringt und dort verankert, so hat man mehr als genug getan, um ihnen zu vergelten.“ AN2.33

Für alle, die schon zu Hause mit den 5 oder 8 Sīlas leben, besteht die Möglichkeit, morgen Abend mit der Klostergemeinschaft zusammen die Regeln zu erneuern.
Uhrzeit: 18 Uhr

Die liebe Samaneri Viveka wird diesen Donnerstag den Dhammavortrag für uns halten.
Gemeinsam einsam oder verbunden im Rückzug?
Reflektionen rund um das Thema Abgeschiedenheit und Einsamkeit.
Dazu praktische Tipps zum Herstellen wertvoller Beziehungen.

Jeder Meditierende kennt die 5 Störenfriede, die unsere Praxis sabotieren. Sie sabotieren uns aber nicht nur in der Meditation, sondern natürlich erst recht im alltäglichen Leben.
Ayya Rakkhita nimmt die 5 Hindernisse unter die Lupe und zeigt Wege auf, wie sie überwunden werden können.