
In diesem Jahr soll unser Dach saniert werden. Dafür sammeln wir Spenden. Den Spendenaufruf findet ihr im folgenden Link:
https://anenja-vihara.org/wp-content/uploads/Spendenaufruf_Dachsanierung_Nonnenkloster-3.pdf
(Paypal: PayPal.Me/anenjavihara)

Buddhistisches Nonnenkloster

In diesem Jahr soll unser Dach saniert werden. Dafür sammeln wir Spenden. Den Spendenaufruf findet ihr im folgenden Link:
https://anenja-vihara.org/wp-content/uploads/Spendenaufruf_Dachsanierung_Nonnenkloster-3.pdf
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Am Donnerstag wird uns Ayya Phalanyani einen Vortag zum Thema Citta geben.
“Weit reist der Geist und wandert einsam,
körperlos, liegt im Herzen versteckt.
Die den Geist zügeln werden,
sind von Māras Fesseln befreit.”
Dhammapadavers 37

Citta bedeutet übersetzt Herz bzw. Geist und ist die 3. Grundlage der Achtsamkeit.
„Und wie, ihr Bhikkhus, verweilt ein Bhikkhu, indem er Herz als Herz betrachtet? Da versteht ein Bhikkhu ein Herz, das von Begierde beeinträchtigt ist, als von Begierde beeinträchtigt, und ein Herz, das nicht von Begierde beeinträchtigt ist, als nicht von Begierde beeinträchtigt. Er versteht ein Herz, das von Haß beeinträchtigt ist, als von Haß beeinträchtigt, und ein Herz, das nicht von Haß beeinträchtigt ist, als nicht von Haß beeinträchtigt. Er versteht ein Herz, das von Verblendung beeinträchtigt ist, als von Verblendung beeinträchtigt, und ein Herz, das nicht von Verblendung beeinträchtigt ist, als nicht von Verblendung beeinträchtigt. Er versteht ein zusammengezogenes Herz als zusammengezogen, und ein abgelenktes Herz als abgelenkt. Er versteht ein erhabenes Herz als erhaben, und ein nicht erhabenes Herz als nicht erhaben. Er versteht ein übertreffliches Herz als übertrefflich, und ein unübertreffliches Herz als unübertrefflich. Er versteht ein konzentriertes Herz als konzentriert, und ein unkonzentriertes Herz als unkonzentriert. Er versteht ein befreites Herz als befreit, und ein unbefreites Herz als unbefreit.“
„Auf diese Weise verweilt er, indem er Herz innerlich als Herz betrachtet, oder er verweilt, indem er Herz äußerlich als Herz betrachtet, oder er verweilt, indem er Herz sowohl innerlich als auch äußerlich als Herz betrachtet. Oder er verweilt, indem er die Ursprungsfaktoren im Herzen betrachtet, oder er verweilt, indem er die Auflösungsfaktoren im Herzen betrachtet, oder er verweilt, indem er die Ursprungs- und Auflösungsfaktoren im Herzen betrachtet. Oder die Achtsamkeit, daß da Herz vorhanden ist, ist einfach in dem Ausmaß in ihm verankert, das für bloße Vergegenwärtigung und Achtsamkeit nötig ist. Und er verweilt unabhängig, haftet an nichts in der Welt an. Auf jene Weise verweilt ein Bhikkhu, indem er Herz als Herz betrachtet.“
(Majjhima Nikaya 10, Übersetzung von Ajahn Mettiko)
Ayya Phalanyani wird über Sutta Nipata 4.15 Gewalt – Attadaṇḍasutta sprechen.
Wiederholung des Vortrags für die BGM im Februar

Am Vollmondtag des Monats Māgha feiern wir Magha Puja.
An diesem Tag versammelten sich zu Lebzeiten des Buddha 1.250 vollständig Erwachte spontan und ohne Verabredung. In dieser besonderen Zusammenkunft verkündete der Buddha die Essenz seiner Lehre:
Nichts Böses tun.
Das Gute entfalten.
Das Herz reinigen.Wir laden herzlich ein, diesen Tag gemeinsam in Stille, Rezitation und Meditation zu begehen.

5:30-7Uhr: gemeinsames Chanting, Suttenlesung und Meditation
7Uhr: 3-fache Zufluchtnahme und Einnehmen der 8 Trainingssregeln (Sila) mit Ayya Saccikā
18Uhr -19:30Uhr: 3-fache Zufluchtnahme, Einnehmen der 5 oder 8 Sila mit anschließender Dhammareflexion, Chanting und Meditation
Ihr seid herzlich eingeladen einen meditativen Tag mit uns zu verbringen und gemeinsam die 4-fache Gemeinschaft mit uns zu stärken. Mögen alle Verdienste unserer Praxis allen Wesen zu Gute kommen und zur Befreiung vom Leiden führen 🙏🙏🙏
Den Zoom-Link dafür könnt ihr per Mail an anenja.vihara@outlook.com erhalten.
(Da Ayya Phalanyani am Montag davor einen kleine OP haben wird, wird Ayya Saccikā für diesen Tag für sie einspringen.)
Saṁsāra und Dukkha

Ayya Phalanyani wird uns einen Vortrag zum Thema Saṁsāra und Dukkha geben.
…”Verlangen begleitet einen Menschen,
Taṇhā dutiyo puriso,
wenn er auf dieser langen Reise wandert.
dīghamaddhāna saṁsaraṁ;
Von dieser Daseinsform geht er zu jener,
Itthabhāvaññathābhāvaṁ,
aber entkommt dem Umherwandern nicht.
saṁsāraṁ nātivattati.
Wenn er diesen Nachteil versteht –
Evamādīnavaṁ ñatvā,
dass Leiden durch Verlangen zustande kommt –,
Taṇhaṁ dukkhassa sambhavaṁ;
wandert ein Mönch achtsam,
Vītataṇho anādāno,
ohne Verlangen, von Ergreifen frei.“
Sato bhikkhu paribbaje”ti.”
(AN 4.9)
(Den Zoom-Link dafür bitte per Mail anfragen)

Ayya Rakkhita wird diesen Donnerstag den Vortrag halten.
Sie wird anhand der Lehrrede “Rat an Punna” (Majjhima Nikaya 145) auf das Thema Friedfertigkeit eingehen.
Das graduelle Training – Vom Weltzugewandten zum Arahant / Teil 2
Ayya Phalanyani setzt den Vortrag dort fort, wo sie das letzte Mal geendet hat: Stufe 5 des “graduellen Trainings”.
“…Wenn er diesen Umfang der edlen Tugend, diese edle Zufriedenheit und diese edle Zügelung der Sinne sowie diese edle Achtsamkeit und das edle Situationsbewusstsein besitzt, sucht er einen abgelegenen Platz auf … und verankert die Achtsamkeit bei sich. Er gibt das Begehren nach der Welt auf, meditiert mit einem Herzen, das frei von Begehren ist, und läutert den Geist von Begehren. Er gibt bösen Willen und Gehässigkeit auf, meditiert mit einem Herzen, das frei von bösem Willen ist, voller Anteilnahme für alle Lebewesen, und läutert den Geist von bösem Willen. Er gibt Dumpfheit und Benommenheit auf, meditiert mit einem Herzen, das frei von Dumpfheit und Benommenheit ist, er nimmt Licht wahr, ist achtsam und der Situation bewusst und läutert den Geist von Dumpfheit und Benommenheit. Er gibt Rastlosigkeit und Reue auf, meditiert ohne Rastlosigkeit, mit innerlich friedvollem Geist, und läutert den Geist von Rastlosigkeit und Reue. Er gibt den Zweifel auf, meditiert, indem er über den Zweifel hinausgegangen ist, nicht im Unklaren über taugliche Eigenschaften, und läutert den Geist von Zweifel.” (MN27)
Das graduelle Training – Vom Weltzugewandten zum Arahant
In ihrem Vortrag über die 16 Stufen der Einsicht, Teil 1, erwähnt Ayya Phalanyani zu Beginn, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, den Weg zur Herzensreinigung zu beschreiten.
Eine weitere Art ist die Beschreibung des Weges als graduelles Training: der Auszug aus dem Hausleben, welches als “eng” in den Sutten beschrieben wird, über den Eintritt in den Orden und die Übung von Tugend, Sammlung und Weisheit bis zur Zielrerreichung.

“Ein Hausbesitzer hört diese Lehre, … Er fasst Vertrauen zum Klargewordenen und überlegt: ‚Das Hausleben ist eng und schmutzig, aber wenn man fortgezogen ist, ist das Leben weit offen. Es ist nicht einfach, wenn man im Haus lebt, das geistliche Leben ganz vollständig und rein zu führen wie eine blank gescheuerte Muschel. Warum rasiere ich mir nicht Haar und Bart, lege ockerfarbene Roben an und ziehe aus dem Haus fort ins hauslose Leben?‘ …
Ayya Phalanyani wird für die Buddhistische Gesellschaft München einen Gastvortrag über die Verse der ” Attadanda-Sutta” aus dem Sutta Nipata halten.
Sutta Nipata IV, 15 “Der Schrecken von Gewalt“(Attadanda-Sutta)
https://suttacentral.net/snp4.15/de/nyanaponika?lang=en&reference=none&highlight=false
Die Veranstaltung findet online statt.
Zugang zum Zoom Meeting:
https://us06web.zoom.us/j/2387535926?pwd=bWJLeThYL1R4dDM5MUk2WjRrSVlJdz09
Meeting-ID: 238 753 5926, Passwort: BGM
Teilnahme auf Spendenbasis (Dana)
> Spende für die Buddhistische Gesellschaft München
Im Anschluß daran werden die 5 b.z.w. 8 Regeln gegeben. (Chantingbuch S. 151 / 153)

Für alle, die schon zu Hause mit den 8 Sīlas leben, besteht die Möglichkeit, morgen Abend mit der Klostergemeinschaft zusammen die Regeln zu erneuern.
Uhrzeit: nach dem Vortag, den Ayya Phalanyani ab 19:00Uhr für die BGM hält.
für diese Veranstaltung gibt es am heutigen Abend einen veränderten Zugangscode:
Die Veranstaltung findet online statt.
Zugang zum Zoom Meeting:
https://us06web.zoom.us/j/2387535926?pwd=bWJLeThYL1R4dDM5MUk2WjRrSVlJdz09
Meeting-ID: 238 753 5926, Passwort: BGM

Ayya Saccikā ist zurück aus den USA wo sie Ayya Suddhamma während ihrer Lungenentzündung Unterstützung gegeben hatte. Sie besuchte über Neujahr das das Kloster Dhammanikom im Brandenburgischen. Ende Januar wird sie eine Zeit im Retreat auf der schwäbischen Alp verbringen.

Ayya Anuvidita (Mitte) ist in Thailand und hatte am Ajahn -Cha- Memorial – Day viele inspirierende Begegnungen in Wat Nong Pah Pong. Ende März wird sie in der Anenja Vihara für einen Monat die Leitung gemeinsam mit Ayya Rakkhita übernehmen.

Ayya Rakkhita hat drei Monate bei Upasikha Kamala auf Sardinien verbracht und an diesem aufblühenden Ort des Dhammas auch ein Retreat gegeben. Bevor sie Ende März zu uns kommt, verweilt sie in der eingeschneiten Metta Vihara.

Ayya Jutindhara (li) hatte sich im Dezember zusammen mit Ayya Mettajivi (re) auf die Pilgerreise auf den Spuren von Mahapajapati Gotami von Lumbini nach Vesali begeben. Zurück in Kambodscha fahren beide dort fort, als erste weibliche Ordinierte in der Theravadatradition das Dhamma zu verbreiten. Viel Arbeit also, wobei sie jedoch gute Unterstüzung auch von Mönchen erhalten.

Während Ayya sich nur sehr langsam von ihrem Infekt erholt, kümmern sich Sivalī, Mahesī und Erika um die Versorgung von Beweohnern und Haus.
Dhammavortrag, Donnerstag 28.01.2026, 19:30Uhr
Maranassati – Betrachtung des Todes
An diesem Donnerstag wird Ayya Saccikā mit Maranassati eine Reflexion über eines der wichtigsten Kontemplationsobjekte der buddhistischen Praxis halten.
Der Buddha hat die Achsamkeit auf die eigene Sterblichkeit gepriesen:
“Mönche und Nonnen, wenn die Achtsamkeit auf den Tod entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist. ” – (AN8.74)