Am Donnerstag wird uns Ayya Phalanyani einen Vortag zum Thema Citta geben.
“Weit reist der Geist und wandert einsam,
körperlos, liegt im Herzen versteckt.
Die den Geist zügeln werden,
sind von Māras Fesseln befreit.”
Dhammapadavers 37

Citta bedeutet übersetzt Herz bzw. Geist und ist die 3. Grundlage der Achtsamkeit.
„Und wie, ihr Bhikkhus, verweilt ein Bhikkhu, indem er Herz als Herz betrachtet? Da versteht ein Bhikkhu ein Herz, das von Begierde beeinträchtigt ist, als von Begierde beeinträchtigt, und ein Herz, das nicht von Begierde beeinträchtigt ist, als nicht von Begierde beeinträchtigt. Er versteht ein Herz, das von Haß beeinträchtigt ist, als von Haß beeinträchtigt, und ein Herz, das nicht von Haß beeinträchtigt ist, als nicht von Haß beeinträchtigt. Er versteht ein Herz, das von Verblendung beeinträchtigt ist, als von Verblendung beeinträchtigt, und ein Herz, das nicht von Verblendung beeinträchtigt ist, als nicht von Verblendung beeinträchtigt. Er versteht ein zusammengezogenes Herz als zusammengezogen, und ein abgelenktes Herz als abgelenkt. Er versteht ein erhabenes Herz als erhaben, und ein nicht erhabenes Herz als nicht erhaben. Er versteht ein übertreffliches Herz als übertrefflich, und ein unübertreffliches Herz als unübertrefflich. Er versteht ein konzentriertes Herz als konzentriert, und ein unkonzentriertes Herz als unkonzentriert. Er versteht ein befreites Herz als befreit, und ein unbefreites Herz als unbefreit.“
„Auf diese Weise verweilt er, indem er Herz innerlich als Herz betrachtet, oder er verweilt, indem er Herz äußerlich als Herz betrachtet, oder er verweilt, indem er Herz sowohl innerlich als auch äußerlich als Herz betrachtet. Oder er verweilt, indem er die Ursprungsfaktoren im Herzen betrachtet, oder er verweilt, indem er die Auflösungsfaktoren im Herzen betrachtet, oder er verweilt, indem er die Ursprungs- und Auflösungsfaktoren im Herzen betrachtet. Oder die Achtsamkeit, daß da Herz vorhanden ist, ist einfach in dem Ausmaß in ihm verankert, das für bloße Vergegenwärtigung und Achtsamkeit nötig ist. Und er verweilt unabhängig, haftet an nichts in der Welt an. Auf jene Weise verweilt ein Bhikkhu, indem er Herz als Herz betrachtet.“
(Majjhima Nikaya 10, Übersetzung von Ajahn Mettiko)











