Herbstaktivitäten

Der letzte Monat der Vassa hat begonnen.

Die Tage werden kürzer und auch die Temperatur sinkt. Kürzlich hatten wir die Möglichkeit, aufgrund der großzügigen Spenden an den Verein, jeweils 4 Ster Weich- und Hartholz zu bestellen.

Das Holz ist verräumt. Da der Specksteinofen in der Dhammahalle nur eine bestimmte Holzdicke verträgt, müssen die Scheite nochmals zerkleinert werden. Glücklicherweise gibt es immer freudig-fleißige Helfer, wie z.B. den 14-jährigen Jack.

Aus Paletten und übrig gebliebenem Holzplatten hat Sebastian mit Daniels Hilfe eine Meditationshütte am Hang runter zum Bach gebaut. Sie ist sogar für Meditierende geeignet, die auf dem Stuhl sitzen möchten.

Wir schätzen uns wirklich sehr dankbar und glücklich, dass die Menschen, die zu uns kommen oder uns in jedweder Form aus der Ferne unterstützen, dies mit Freude und im großen Vertrauen tun.

Mögen alle die Früchte ihres heilsamen Tuns noch in diesem Leben ernten. Möge das Miteinander aller Wesen friedlich, respektvoll und angstfrei sein.


Vimuttiretreat vom 02.11. – 07.11.2027

*** Es gibt noch zwei freie Plätze für dieses Retreat ***

Retreat zum Thema Vimutti: 02.11. – 07.11.2026

Freiheit anstreben – oder ist es egoistisch befreit zu sein?

Kann man heutzutage noch Befreiung erfahren oder ist das gar nicht mehr möglich? Wovon soll man sich denn befreien? Lohnt sich der Aufwand das zu versuchen? Und wenn, wie beginnt man auf dem Weg zur Befreiung?

Zum Thema Freiheit/Befreiung gibt es viel wichtige und wun­derschöne Informationen vom Buddha in seinen Lehrreden. Diese schauen wir uns an und üben (meditieren) direkt danach, um einen für uns guten Weg in Richtung Befreiung zu finden. Der Fokus liegt in den Tagen auf der Meditationspraxis, es wer­den zwischendurch Vorträge gehalten oder Texte gelesen.

Anmeldungen bitte per Mail an: anenja.vihara@outlook.com


Dhammavortrag, morgen, 01.10.26

Der morgige Vortrag wird die Vortragsreihe über Ruhe- und Einsichtsmeditation abschließen. Ayya Phalañāṇī wird zunächst noch weiter über Meditation sprechen und anschließend eure Fragen zum Thema der Vortragsreihe beantworten.

Eine kleine Namenskorrektur: Mahesinī

Kürzlich ist uns bei der genaueren Betrachtung der Namen der Sāmaṇerīs eine kleine sprachliche Ungenauigkeit aufgefallen.

Ursprünglich wurde der Name Mahesī verwendet. Wir waren davon ausgegangen, dass Mahesī die weibliche Form von Mahesi (großer Seher) sei. Bei einer genaueren Betrachtung der Pāli-Grammatik wurden wir darauf hingewiesen, dass die korrekte weibliche Form Mahesinī lautet. Mahesī bedeutet hingegen „Königin“ bzw. „Königsgemahlin“ – eine Bedeutung, die für den Namen einer Nonne nicht wirklich passend sei, wie der ehrwürdige Bhikkhu Bodhi ergänzte.

So wird aus Mahesī nun Mahesinī. Wir sind dankbar für den Hinweis und freuen uns, dass wir den Namen nun in seiner korrekten Form verwenden können – und dass dabei die liebevolle Intention meiner Lehrerin bei der Namensvergabe in ihrem Kern bestehen bleibt.